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Meldung:

Harsewinkel, 15. Mai 2018
Harsewinkel sollte dem Vorbild anderer Städte folgen

Ein Bürgerwald für Harsewinkel

2014-WB01-Michael-Wagner
Michael Wagner ist der Initiator des Antrages "Bürgerwald"

Den Begriff Hochzeitswald haben sicherlich schon viele gehört und denken dabei an einen kleinen Wald, in dem aus Anlass einer Hochzeit vom Brautpaar ein Baum gepflanzt wird. Diese schöne Idee haben viele Städte weiterentwickelt und eine Möglichkeit geschaffen, auch zu anderen Anlässen einen Baum zu pflanzen. Diese neuen Wälder werden oft Bürgerwald genannt.

Die SPD Harsewinkel möchte, dass es auch in unserer Stadt möglich ist einen Baum zu spenden. Anlässe gibt es viele: der erste Schultag des Enkelkindes, eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung, ein Firmenjubiläum oder ganz klassisch eine grüne oder goldene Hochzeit. 

Viele Städte haben es vorgemacht und auch Harsewinkel sollte es den Bürgern anbieten, auf einfachem Weg zu einem Baumbesitzer oder Baumpaten werden zu können.

 

Lesen Sie hier den Antrag im Wortlaut

Die SPD-Fraktion beantragt:

a) Die Stadt Harsewinkel stellt ein Grundstück zur Verfügung, auf das Bäume, die von Bürgerinnen, Bürgern oder Firmen für besondere Anlässe gespendet werden, gepflanzt werden sollen. Das Grundstück soll so groß sein, dass mindestens 50 Bäume gepflanzt werden können. 

b) Die Verwaltung erstellt zusammen mit den ortsansässigen Garten- und Landschaftsbau-Betrieben eine Liste mit Baumarten, die gespendet werden können. Die Preise für die Baumspenden sollen die Anpflanzung und eine mehrjährige Anwuchsgarantie enthalten.

Begründung

In den letzten Wochen ist in Harsewinkel viel über Wildblumenwiesen diskutiert worden. Wir möchten den Blick mit unserem neuen Antrag auf einen weiteren Aspekt eines positiven und beispielhaften bürgerschaftlichen Engagements richten.

In den vergangenen Jahren hat es bereits verschiedene Anfragen aus der Bürgerschaft gegeben, zu besonderen Anlässen einen Baum auf ein städtisches Grundstück pflanzen zu dürfen. Die Bäume wurden gespendet und jeder Einzelfall wurde von der Verwaltung überprüft und genehmigt. Diese Einzelfallentscheidungen führen zu einem hohen Verwaltungsaufwand, der durch ein einheitliches Vorgehen mit transparenten Regeln reduziert werden kann. Einige Städte haben schon gezeigt, dass das Angebot, einen Baum spenden zu können, auf starke Resonanz in der Bevölkerung trifft.

Hierzu einige Beispiele:

Ahlen (Westf.)

Seit 1990 gibt es einen Bürgerwald. Dabei handelt es sich um zwei Flächen, auf denen in 20 Jahren 230 Bäume gepflanzt wurden.

Wesel (Niederrhein)

Die erste Fläche wurde 2012 beantragt und mit 157 Bäumen bepflanzt. Seit 2015 hat man eine zweite Fläche angelegt und den Preis pro Baum von 180 Euro auf 195 Euro erhöht. 

In Wesel erhält der Spender (Baumbesitzer)

- den Baum mit lebenslanger Pflege

- eine Urkunde und einen Baumpass

- auf Wunsch (gegen Mehrpreis) ein Namensschild am Baum

Anlässe sind z.B. Geburtstage, Geburten, Hochzeiten und Trauerfälle.

Soest

Der Bürgerwald in Soest ist ein aktuelles Beispiel für einen Bürgerwald. Die erste Anpflanzung erfolgte im November 2016. Die weiteren Pflanztermine sollen auch in Zukunft immer am dritten Samstag im November sein. Die Spender können zwischen neun verschieden Baumarten und dem aktuellen Baum des Jahres wählen. Eine Baumspende kostet 300 Euro.

Das Informationsfaltblatt der Stadt Soest kann als PDF heruntergeladen werden:

http://www.soest.de/03leben_wohnen/planen_bauen_umwelt/umwelt/2017_01_05_Flyer_Buergerwald.pdf

Der Name des Waldes in Harsewinkel

Der entstehende Wald sollte natürlich auch einen Namen haben, mit dem die Bürgerinnen und Bürger sich identifizieren können. In anderen Städten tragen diese Wälder Namen wie „Bürgerwald“ oder „Ereigniswald“.

Die SPD Harsewinkel wünscht sich eine breite Beteiligung der Bevölkerung bei der Namensgebung des Waldes. Ideen dazu könnten über die städtische Homepage und in den sozialen Netzwerken abgefragt werden.



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