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Meldung:

06. Februar 2019
Leserbrief zur Reaktivierung der TWE-Strecke

Chance, kein Irrsinn!

TWE-Strecke in Gefahr?!
Ralf Dräger
Ralf Dräger
Zur Diskussion um die Reaktivierung der TWE-Strecke wendet sich Ralf Dräger an die Öffentlichkeit:

Um es kurz zu machen: ich befürworte die Reaktivierung der TWE-Strecke für den Personenverkehr, weil diese die richtige Antwort auf den zunehmenden Individualverkehr ist, das Projekt sich rechnet und letztlich eine bedeutsame Infrastrukturmaßnahme für den Standort Harsewinkel darstellt. Und ja, es wird Veränderungen mit sich bringen, die insbesondere die Anlieger der Strecke trifft.
Der Reihe nach: Seit Jahren steht die Reaktivierung der TWE-Strecke im Wahlprogramm der SPD, weil wir der Überzeugung sind, dem zunehmenden Verkehr auf der Achse Harsewinkel – Gütersloh – Verl eine Alternative bieten zu müssen. Der Busverkehr wird gut angenommen, der Zugverkehr ist aber noch attraktiver, weil komfortabler und schneller ist. Insbesondere die Anbindung an das Fernnetz ist ein erheblicher Gewinn für Reisende. „Der Warendorfer“ und der „Haller Willem“ sind die besten Beispiele dafür in unmittelbarer Nähe.
Das Projekt rechnet sich. Die „standardisierte Bewertung“ ergibt einen Wert von 1,6 und hat damit einen besonders gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Der Nutzen ist damit um das 1,6fache höher als die Kosten. Rational betrachtet muss man dann handeln.
Die Mähdrescherstadt Harsewinkel steht und fällt mit der Firma Claas. Der größte Arbeitgeber in Harsewinkel und daneben auch wichtigster Gewerbesteuerzahler unserer Stadt braucht die Schiene, die ohne Personennahverkehr nicht auf Vordermann gebracht wird. Der Standort Harsewinkel muss weiter am Schienennetz bleiben, sonst verlieren wir unsere Lebensader. Eine Standortverlagerung will ich mir nicht vorstellen.
Diese Veränderung muss aber auch kommuniziert werden. Im Haupt- und Finanzausschuss erfolgt die Diskussion nach richtiger Antragstellung der CDU öffentlich. Das alleine reicht aber nicht. Wie bei den Themen Windkraft oder Gewerbegebiet Steinhäger Straße muss darüber hinaus und außerhalb der strengen Vorgaben der politischen Gremien informiert und gerne auch diskutiert werden. Diesem Bedarf werden wir nachgehen. Im Interesser der ganzen Stadt muss aber auch ein klares „JA“ zur Reaktivierung gesagt werden, denn es ist eine große Chance, kein Irrsinn!


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