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Kreis Gütersloh, 31. Juli 2017

SPD begrüßt den neuen Westfalen-Tarif – aber was ist mit den Fahrpreisen?

Elvan Korkmaz
Klaus Tönshoff

„Wir begrüßen den Westfalen-Tarif, der seit Anfang August in ganz Westfalen gültig ist“, betont der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Klaus Tönshoff. Er sowie Elvan Korkmaz als Mitglied des VVOWL und des NWL sehen es als einen deutlichen Fortschritt an, von nun an für Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einen Tarif in Westfalen zu haben, egal ob die Fahrgäste von Minden, Bielefeld oder Gütersloh aus starten. Das frühere Durcheinander bei der Suche nach dem richtigen Tarif wurde nun weitgehend beseitigt.

Trotzdem sind die heimischen Sozialdemokraten noch nicht restlos begeistert von dieser aktuellen Neuerung, da das entscheidende Argument zur Benutzung des ÖPNV der Fahrpreis ist. „Und dieser wird auch mit einem Westfalen-Tarif weiterhin sehr hoch sein“, stellt Elvan Korkmaz ernüchtert fest.

Ein Schwerpunkt in den Bemühungen, ein attraktives ÖPNV-Angebot flächendeckend zu auszubauen, ist die intensive Arbeit an den heute teilweise noch sehr hohen Fahrpreisen. „Wenn wir es schaffen, neben den Vorzügen des einen Westfalen-Tarifs auch ein attraktiveres Preissystem zu installieren, dann werden mehr Bürgerinnen und Bürger ÖPNV-Kunden werden“, so Klaus Tönshoff weiter. Elvan Korkmaz nennt als negatives Beispiel einen Fahrpreis von 4,80 € für eine Busfahrt von Harsewinkel nach Gütersloh und hält dies für völlig unakzeptabel und ermahnt die „Entscheider vor Ort“, hier mittelfristig ein überzeugendes und preiswerteres Fahrpreissystem zu schaffen.



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