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Meldung:

Ein starkes Team- Die SPD Fraktion im Rat der Stadt Harsewinkel
Marienfeld , 25. September 2018
13:15! Schlechte Perspektiven für das Trockendock

SPD moniert Tod auf Raten! - Kontroverse Debatten im Stadtrat

Ursula Uhlenbrock
Sozialausschussvorsitzende Ulla Uhlenbrock (SPD) kritisiert das Vorgehen der CDU

Nach einer kontroversen Debatte hat der Stadtrat am Abend die Uhren wieder auf "Null" gestellt in Sachen neuer Standort für das Jugendhaus Trockendock in Marienfeld.
Der geplante Umbau eines Drittels der sogenannten "neuen" Marienfelder Einfachhalle an der Marienschule scheiterte am massiven Widerstand des Sportvereins Schwarz-Weiß, trotz amtlich attestierter Sporthallenüberkapazitäten im Stadtgebiet.
Vor allem auch die CDU-Fraktion mit ihrem Zickzack-Kurs des "Machen" mit anschließendem "Rückrudern", sorgte bei der Verwaltung und der SPD-Fraktion für Empörung.
Das ist Politik "nach Wetterlage" urteilte SPD-Fraktionschef Reinhard Hemkemeyer.

Die Position der SPD-Fraktion hatte zuvor die Vorsitzende des Sozialausschusses, SPD-Ratsfrau Ulla Uhlenbrock auf den Punkt gebracht.

Lesen Sie hier die Position der SPD-Fraktion, vorgetragen von Ulla Uhlenbrock:

"Als Vorsitzende des Sozialausschusses möchte ich den Ausführungen von Reinhard Hemkemeyer noch etwas hinzuzufügen. Mit 8 Ja zu 5 Nein-Stimmen entschied der Sozialausschuss, dem Rat die Ihnen vorliegenden Vorschläge zum Beschluss vorzulegen. Mein ergänzendes Statement gebe ich als Ratsmitglied und Mitglied der SPD Fraktion ab.

Am Mittwoch vergangener Woche hat Pamela Westmeyer (CDU) uns eine wortgewaltige Wahlkampfrede vorgetragen. Tags zuvor hatte sie im Ältestenrat sinngemäß geäußert, daß sie der „Marienfelder Wählerschaft“ gerecht werden müsse. Von ihren eigenen Umbau- und Anbauplänen an der neuen Turnhalle hörte man da zum allerersten Mal.
In dieser Sitzung sind die UWG-Damen der beiden Ausschüsse ebenfalls in ihrer Meinung gekippt.

Fakt ist – mit diesem CDU-Beschlussvorschlag wird bewusst der Tod auf kurzen Raten für das Marienfelder Trockendock in Kauf genommen.

Gut durchdacht, diesen Antrag zu Punkt a) am Mittwoch zu stellen, in der Gewissheit, dass es nicht dazu kommen kann, weiter im Förderprogramm zu verbleiben. Logisch kommt Punkt b) zum Tragen.
Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Und jetzt geht das Geschiebe los. Mal schaun, ob im Förderzeitraum der nächsten drei Jahre noch einmal so eine Chance für das Trockendock kommt. Und hoffentlich haben es jetzt alle gelesen: Favorisiert wird Umbau vor Neubau.

Aber. Erst müssen wir uns auf eine konsensfähige Alternativplanung verständigt haben. Das scheint zur Zeit, ehrlich gesagt, und das wissen alle, ziemlich schwierig.
-Schwarz-Weiß hat sehr deutlich, lautstark und mit Menpower gezeigt, dass es keine baulichen oder räumlichen Änderungen will.
-Der Träger des Trockendocks fand die Umbaupläne gut, auch ohne einen Wintergarten á la Pamela Westmeyer.
-Der Rat will keine hunderttausende Euro investieren.

Wir drehen uns im Kreis. Und das hab ich seit 2014 gelernt, da debattieren wir 2019 – und weiter…..

Soviel noch zu: Kinder gegen Kinder ausspielen - das wolle man nicht.
Dann kam die Aussage von Frau Westmeyer, dass X– Kinder Sport – zu X-Kinder Trockendock nicht im Verhältnis steht. Sport contra offene Jugendarbeit. Mehr ausspielen geht verbal nicht.

Die Unterbringung im Pfarrheim Marienfeld ist der Pfarrei St. Lucia als kurzfristige Lösung vermittelt worden. Kurzfristig - nicht Ende offen, offen, offener.
Tod auf kurzen Raten! Armes Trockendock!

Ich kann Ihnen auch sagen, dass mein Mann beispielsweise seit Jahren und gerne Mitglied beim Schwarz-Weiß-Marienfeld ist.
Aber ich spreche alle Ratsmitglieder nochmal ganz deutlich an.
Es macht es nicht immer einfach: Aber wir haben uns dem Gesamtwohl der Stadt verpflichtet, nicht einem Ortsteil, einem Verein, oder einzelnen Personen."



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