Wende in Sachen Feuerwehrhaus Harsewinkel?

Doch Neubau? Wende in Sachen Sanierung und Umbau des Feuerwehrhauses

Auf Antrag der SPD-Fraktion war die jüngste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses erweitert worden. Denn die bisherige Kostenplanung beim Feuerwehrhaus scheint aus dem Ruder zu laufen. Standen 2011 1,7 Millionen für den Um- und Erweiterungbau im Verhältnis zu einem 4,4 Millionen teuren Neubau auf einem neuen Grundstück, so ist die Differenz auf „nur“ 400.000 Euro zusammengeschmolzen, denn ein Neubau liesse sich am bisherigen Standort für 2,8 Millionen Euro verwirklichen, während die Kosten für die Umbauplanung inzwischen auf 2,4 Millionen angestiegen sind.
„Da darf man schon mal neu ins Überlegen kommen“, wie stv. Fraktionsvorsitzende Gunhild Hinney befand, die auch auf die dann immer noch fehlende Dach- und Feuchtkellersanierung beim Altbau verwies. Insoweit ist die Diskussion um den Um- oder Neubau des Feuerwehrgerätehauses Harsewinkel neu eröffnet worden.

Einstimmig beschloss der Ausschuss den Arbeitskreis Feuerschutzangelegenheiten zu beauftragen, einen Neubau des Feuerwehrgerätehauses intensiv zu prüfen.

Architekt Raimund Heitmann hatte selbst darauf aufmerksam gemacht, dass ein kompletter Neubau an gleicher Stelle nur wenig teurer wird, berichtete Stadtplaner Reinhard Pawel in der Sitzung.
„Das Feuerwehrgerätehaus ist nicht der Berliner Flughafen“, schloss Pawel weitere Überraschungspakete bei der für 2014 geplanten Baumaßnahme aus. Der Stadtplaner erklärte aber auch: „Wenn die Kosten für Um- oder Neubau noch näher zusammenrücken, dann muss man neu nachdenken.“
Die SPD-Fraktion wird eine sachgerechte Abwägung aller Aspekte prüfen.